THAILAND | “Wie ist es denn dort so?”

Vor zwei Wochen bin ich in Bangkok gelandet, ich habe mich an die Zeitverschiebung, die klimatischen Bedingungen und die Gepflogenheiten gewöhnt - es ist jetzt also an der Zeit, den ersten Artikel zu verfassen. Dazu möchte ich euch gerne ein paar Basics über Thailand verraten und erzählen, wie es bisher ist, alleine zu reisen.


Die Menschen

Ich bin überglücklich, hier zu sein. Das schon mal vorab. Die vergangenen beiden Wochen waren aufregend, herausfordernd, aber vor allem wunderschön. Thailand ist ein sehr offenes Land und die Menschen sind im Allgemeinen sehr warmherzig und empfangen einen mit offenen Armen. Blind vertrauen sollte man den Menschen natürlich auch nicht, aber insgesamt fühle ich mich hier tatsächlich sicherer als in Deutschland. Wenn man Hilfe braucht, wird immer sehr ausgiebig und gerne geholfen, im Gegensatz zu Deutschland bleiben die Leute dabei sogar freundlich und sind nicht genervt. Dadurch, dass ich alleine reise, komme ich sehr viel in Kontakt mit den Einheimischen und das ist wunderschön so. So konnte ich schon viele wirklich gute Freundschaften schließen und werde zum Beispiel meine Freunde in Ayutthaya auf der Rückreise nochmal kurz besuchen. Ich habe allerdings auch schon sehr häufig die Erfahrung gemacht, dass die thailändischen Männer sehr offensiv an die Suche einer weißen, europäischen Freundin gehen. Deshalb muss man immer vorsichtig sein, sich dessen bewusst sein und dementsprechend handeln. Die Menschen hier sehen es größtenteils nämlich als Schönheitsideal an, so weiß zu sein und blonde Haare sind hier eben auch nicht natürlich. Eine thailändische Freundin, die mich in Pattaya aufgenommen hat, hat mir auch immer ihren Sonnenschirm hingehalten und sich vergewissert, dass ich genügend Sonnencreme benutze, um meine Hautfarbe zu schützen. Aber zum einen will ich braun werden und zum anderen habe ich mir an dem Tag trotzdem einen Sonnenstich eingefangen, haha! Sehr oft werde ich auch darum gebeten, ob sie ein Foto von/mit mir machen können, was sich oft etwas komisch anfühlt, aber solange ich ihnen damit einen Gefallen tue, mach ich das gerne. Alles in allem sind die Thailänder wirklich alle sehr liebenswert und freundlich, hier herrscht eine ganz andere, wunderbare Atmosphäre.

Aktuelles


Vor einem Jahr, am 13.10.2016 ist der geliebte König gestorben und hat das Land in einen Trauerzustand versetzt. Bevor der König am 26.10.2017 bei einer mehrtägigen Trauerfeier eingeäschert wird, können die Bürger sich in Bangkok im Palast noch einmal von ihm verabschieden (ja, ich vermute, dass der Körper haltbar gemacht wurde.) Deshalb zieht sich durch Bangkok momentan täglich eine Schlange von tausenden Menschen, die schwarz gekleidet ihren Respekt zeigen wollen. In jeder Stadt hängen viele Bilder, die den König in jeder erdenklichen Lebenssituation zeigen. Nachdem ich mich mit vielen Thailändern unterhalten habe, wurde schnell klar warum. Der König war für die Bürger eine Inspiration und jemand, zu dem man gerne aufschaut. Er war nicht nur unendlich gebildet und gut in Naturwissenschaften, sondern hat auch jedes Musikinstrument perfekt beherrscht und war deshalb für viele ein Idol und ein Vorbild. Etwas, das Thailand noch nie hatte. Es ist ganz wichtig, die Kultur des Landes zu respektieren und die Ausrede, man sei ein “Ausländer”, zählt nicht. Deshalb sollte man vor allem am 13.10. und noch wichtiger am 26.10. dringend schwarz gekleidet sein oder zumindest bunte Farben vermeiden, um deren Trauer und die Kultur zu respektieren. Okay sind schwarz, weiß, jeansblau und sonstige dezente, unauffällige Farben.


Wetter

Momentan endet die Regenzeit und es geht zur Trockenzeit über. Das bedeutet, es regnet zwar noch etwas öfter, jedoch hatte ich bisher ziemlich Glück und das Wetter war meistens sehr gut. Der Wasserstand der Flüsse ist gerade wahnsinnig hoch und auf den Feldern steht viel Wasser, aber ein Vorteil ist, ist dass die Natur hier gerade sehr grün ist. Die Temperaturen sind meist um die 30 Grad Celsius und gehen selbst nachts nicht unter 25 Grad. Manchmal ist es schon extrem heiß und schwül, aber ich mag das so eigentlich ganz gerne. Die Innenräume sind dafür alle mit auf-Hochtouren-laufenden Klimaanlagen oder Ventilatoren ausgestattet, die es einem ziemlich leicht machen, sich zu erkälten. Also Vorsicht hier!


Sprache

Im Normalfall kommt man mit Englisch, Händen und Füßen eigentlich recht gut durch. Es ist trotzdem wichtig, ein paar gängige Phrasen der thailändischen Sprache zu kennen und zu verstehen. Nicht nur zur Verständigung, sondern auch um den Einheimischen zu zeigen, dass man sich bemüht. Dazu zählen vor allem Hallo und Danke. Die Zahlen zu kennen ist auch von Vorteil. Es gibt einige YouTube-Videos, die einem Vieles gut zeigen.


Das Leben

Gezahlt wird in Thai Baht (THB), wobei 1€ ca. 39 THB entspricht. Insgesamt ist im Vergleich zu den westlichen Ländern alles sehr billig. Meist komme ich in Hostels in Schlafsälen oder spärlich eingerichteten Einzel-/Doppelzimmern unter, was völlig ausreichend ist, da man ohnehin den Tag draußen verbringt. Gegessen wird viel Suppe mit Reisnudeln, Reis oder Currys. Und wahnsinnig viel Fleisch. Wie ich als Vegetarierin damit klarkomme und wie viel alles wirklich kostet, erzähle ich euch noch in weiteren Posts genauer. Übrigens: Alles wird geteilt und das finde ich sehr schön, denn da geht es nicht nur um Essen, sondern auch um sonstige materielle Gegenstände, sowie Wissen, Gedanken und Erfahrungen. 


Das Alleinreisen

Bisher genieße ich es total. Ich hatte ja vorher meine Bedenken und etwas Respekt, wie das wohl sein wird, aber ich finde es total entspannt. Überall wo man ist lernt man andere Reisende oder Einheimische kennen, mit denen man viel Zeit verbringen und Dinge unternehmen kann. Man kann jedoch aber auch genauso gut alleine sein, wenn man das mal braucht. Für mich ist das total angenehm und ganz und gar nicht so einsam, wie sich das der normale, von anderen abhängige Mensch, wie die meisten sind, vorstellt. Für die nächsten zwei-drei Wochen werde ich eine Reisepartnerin haben, die ich in der bekanntesten Thailand-Backpacker-Gruppe in Facebook kennengelernt habe. Ich bin gespannt, wie das mit ihr sein wird, aber ich glaube, wir werden uns gut verstehen.

Vielen Dank für’s Lesen und liebe Grüße

THE CAMERA OF MY DREAMS | Guess how happy I am


Yes, I got a new camera. And yes, this is actually my first fashion post. But it’s actually more than that - it’s an ode to my new big love - my Sony Alpha 6000. I took some photos of an outfit I really liked. As you can tell, I rarely take this hat off lately and I ordered the jeans from ASOS. And they’re like one of the nicest pieces of clothing I had in a really long time! But let’s not hang up on these words, just look at how amazing my camera is. I’m a proud mama.










TRAVELLING ALONE | Eine Mutprobe an mich selbst

Seit vier Jahren hab' ich diesen Traum, Thailand zu bereisen. Dass ich nach dem Abitur für eine gewisse Zeit ins Ausland gehen will, wusste ich eigentlich schon immer. Aber seit zwei Jahren bin ich jetzt an der Planung für meine Thailandreise und tatsächlich steht sie jetzt kurz bevor. Am Dienstag geht es los. "Wow, du gehst ganz alleine? Das ist ganz schön mutig!" sagen die meisten Menschen. Bisher habe ich immer geantwortet, dass es wahrscheinlich erstmal ungewohnt sein wird, niemanden aus dem gewohnten Umfeld um mich herum zu haben, aber dass es im Endeffekt eine Erfahrung sein wird, die ganz, ganz wichtig für mich sein wird. Angst hatte ich nie. Aber jetzt, kurz vor der Reise, schleicht sich ganz heimlich so ein komisches Gefühl an.

FAKE IT TIL YOU MAKE IT [1] | Die Wahrheit über die Bloggerwelt


Als Blogger, vor allem in der Fashionszene, will man Vorbild sein. Ein perfektes Püppchen, das die Follower am Liebsten nachimitieren sollen, aber bitte nicht zu viel, weil sonst ist es ja kopiert. Aber im Grunde will man ein unerreichbares Vorbild für die Leute sein, die einem die Likes bescheren. Um dieses Bild aufrechtzuerhalten wird immer wieder zu Mitteln gegriffen, für die ich diesen Bloggern tatsächlich am liebsten den Internetzugang verbieten würde. Es wird gefälscht bis zum Umfallen. Und während es in allen anderen Berufsfeldern äußerst verrufen, teils sogar rechtswidrig ist, ist genau das in der schillernden Bloggerwelt Gang und Gebe.

TIME TO BREATHE | Warum ich mich dazu entschieden habe, ein "Gap Year" einzubauen. Oder zwei.


"Was möchtest du denn nach dem Abitur machen?" fragen sie alle immer beim Kaffee & Kuchen. Wenn ich dann antworte, dass ich erst einmal ein Jahr Pause mache, ernte ich entgeisterte Blicke: "Das hat es früher bei uns nicht gegeben! Was machst du denn dann mit all der Zeit?" Ich weiß es genau. Nicht nach der Pfeife anderer tanzen. Endlich mal tun, was ich möchte. Keine Gleichungen lösen, keine Wahrscheinlichkeiten berechnen, keine zellulären Vorgänge beschreiben, keine Stammbäume malen, keine Stoffmengen berechnen, keinen philosophisch-pauschalisierenden Texten unfreiwillig zustimmen. Damit ist es jetzt vorbei.

MAY SPREADS | Bullet Journal + Workshops

Hallo ihr!

Ihr seid immer so wahnsinnig an meinen Posts zum Bullet Journal interessiert und deshalb dachte ich, ich zeige euch ab sofort die Spreads des vergangenen Monats. Der Mai ist nämlich jetzt auch schon wieder vorbei. Es war ein wunderschöner Monat mit wahnsinnig vielen tollen Erlebnissen. Oft hatte ich keine Zeit, wirklich jeden Tracker und Spread in meinem Bullet Journal zu nutzen, aber was die Planung von wichtigen Dingen angeht, ist es einfach nach wie vor die absolute Rettung.

EMBRACE YOUR BODY | Ready for summer?

Sommer. Ich bin immer bereit für den Sommer. Immer bereit, in den Bikini zu schlüpfen und die Sonne zu genießen, meine luftig leichten Klamotten nach dem Winter aus den Tiefen meines Schranks zu graben und schön viel Haut zu zeigen. Ich bin immer bereit, für Salz auf der Haut und Wind in den Haaren. Ja, darauf freue ich mich während der ganzen kalten Jahreszeit. Aber dieses Jahr soll alles anders sein. Dieses Jahr will ich mich in meiner Haut dabei auch wohlfühlen. 


ESSENCE | shine shine shine


Hallo ihr,

eigentlich war ich nie ein Fan von Liquid Lipsticks, geschweige denn wet look auf den Lippen. Ich trage am liebsten matte Nudetöne. Aber jetzt hat mir essence ihre neue Linie "shine shine shine" zugeschickt und tatsächlich sind einige Farben dabei, die mir echt gut gefallen. Erstmal ein paar allgemeine Infos zur Kollektion:

HELLO 2017 | Meine Wünsche für das neue Jahr


2016 ist jetzt vorbei. Mal wieder Zeit, all denen nachträglich zu gratulieren, deren Geburtstage ich im letzten Jahr verpeilt habe: Happy Birthday! Ja, das Jahr ist vorbei. Zum Glück, sagen die meisten. Ich auch. Obwohl ich für mich persönlich so wahnsinnig viele schöne Erlebnisse hatte - unter anderem durfte ich tatsächlich auf der Bühne von The Voice of Germany stehen und dadurch so viel lernen, erfahren und Selbstvertrauen erlangen - ist doch in diesem Jahr so wahnsinnig viel Schlechtes in der Welt passiert: Krieg, Rassismus, Tod, Trump, Brexit, Spaltung, Terror. Achja, auf die Menschlichkeit konnte man letztes Jahr nicht stolz sein, war davon ja nicht wirklich viel zu spüren. Es sind so viele Menschen gestorben, die wir verdient als Ikonen bezeichnen dürfen. Und so viele Menschen gestorben, die Opfer von Gewalt und Terror wurden. Ich will seit 2016 meine Facebook-App gar nicht mehr öffnen, man sieht nur Hass und Rassismus und gespaltene Gesellschaften.
Alles in allem haben wir Menschen uns alle einfach so sehr voneinander weg bewegt. Das hat mich ziemlich traurig gemacht.

STAR TREK BEYOND | Review

Eigentlich bin ich so der letzte Mensch, der irgendwie Ahnung von Filmen hat. Das läuft immer ungefähr so ab: "Ahh kennst du Titanic?" Ich: achselzuckend "Ist das ein Film? Dann nicht." Ja okay, das war jetzt etwas übertrieben, aber ich kann nie mitreden, wenn es um Filme geht. Aber hungrig nach Neuem wie ich bin, habe ich mich dann trotzdem sehr gefreut, den neuen Film Star Trek Beyond aus der Star-Trek-Neuauflage schauen und euch anschließend einiges dazu berichten zu dürfen. Immerhin wusste ich ja auch, dass "Sledgehammer" von Rihanna der Titelsong war und wenn ihr die diesjährige Staffel von The Voice of Germany aufmerksam verfolgt habt, wisst ihr, dass zwei sehr gute neue Freunde, Michi und Anna-Maria, dieses Lied dort gemeinsam bei den Battles singen durften. Das hat mich bei den Proben damals so berührt, dass ich zu dem Lied wirklich eine besondere Bindung aufgebaut habe, also war das irgendwie auch ein Grund, warum ich den Film sehen wollte. (Ja, Filmmusik ist mir sehr wichtig, haha!) Ich muss sagen, ich habe noch nie wirklich Filme aus diesem Genre geschaut, aber lasse mich einfach sehr gerne auf neue Dinge ein und war deshalb ziemlich neugierig, wie das so ist und was da so passiert und ich war wirklich sehr positiv überrascht. Aber lasst euch selbst überzeugen. Hier der Trailer:




BULLET JOURNAL TOOLS | Auf diese Produkte kann ich nicht verzichten

Hallo ihr Lieben,


Ich habe für euch alle Produkte zusammengestellt, auf die ich nicht verzichten kann. Das sind nicht viele und einige davon habe ich euch bereits vorgestellt, aber hier zeige ich euch jetzt noch genauer, wie und wofür. Ihr wart alle so interessiert daran und das ist schön zu sehen. Vielen Dank für euer tolles Feedback! Dafür gibt es am Ende dieses Posts auch noch eine kleine Überraschung. 


GO SOLO | Mein Blind-Audition-Song und was er mir bedeutet

Zuhause ist nicht immer ein Ort. Manchmal ist es einfach das Gefühl, denn erst dieses ganz bestimme Gefühl, das man Zuhause hat, macht den Ort zum Zuhause. Dieses Angekommensein, die Sicherheit, die Geborgenheit, das Wohlfühlen auch in den gammligsten Klamotten, mit denen man sich niemals auf die Straße trauen würde. Das macht ein Zuhause aus. Und manchmal fühlt man sich bei Menschen zuhause. Das kann der Partner sein, der/die beste Freundin, die Familie, manchmal auch ein Ort, an dem man noch nie war. Deshalb habe ich meinen Blind-Audition-Song Go Solo von Tom Rosenthal auch mit ganz bestimmten Gedanken gesungen. Hört es euch am besten im Hintergrund an, während ihr das hier lest :-) (Meine Version: hier | Meine Blind Audition: hier)


STUDYING | Wie man einen perfekten Lernplan erstellt


Heute geht es um etwas, was wir womöglich alle nicht so gerne tun und auch immer versuchen, uns irgendwie darum herumzuschlagen - das Lernen. Aber wenn wir ehrlich sind: Wir haben nichts davon, das Lernen und die Arbeit ewig auf Morgen zu verschieben oder erst die letzte Nacht vor der Deadline/der Klausur durchzupauken, wir könnten doch so viel mehr! Wir könnten das volle Potenzial ausschöpfen, wenn wir uns nur darauf konzentrieren würden. Um diesen Konjunktiv jetzt in den Ist-Zustand zu verwandeln, habe ich mir Anfang diesen Schuljahres ein Konzept überlegt, das sich bis jetzt echt bewährt hat. Und jetzt, wo die Klausurenphase wieder voll anfängt, kommt das doch gerade recht. Vor einigen Tagen habe ich das schon auf Snapchat (darylinmonroe) gezeigt und sehr viele Leute von euch haben da total Interesse gezeigt und mich darum gebeten, das mal genauer zu erläutern. Ich habe euch ja bereits Anfang des Monats mein Bullet Journal vorgestellt und genau das nutze ich auch dafür. Das bringt mir ja immer so ein bisschen Motivation, weil ich dann immer sehe, was ich geleistet habe, indem ich meine To-Dos abhaken kann, meine Konzepte dort visualisiere und einfach einen viel besseren Überblick habe. Hier ist also meine Seite im Bullet Journal, um mein Lernverhalten zu bessern:

SUNFLOWERS | Phone Lense Kit

Hallo ihr Lieben,

meine Freunde haben ja immer wahnsinnig gute Geschenkideen und so habe ich dieses Jahr zu meinem Geburtstag diese Handykamera-Objektive bekommen und ich muss sagen, ich bin richtig begeistert, zu welchen Schnappschüssen mein Handy jetzt fähig ist! Um die Objektive mal richtig auszuprobieren, bin ich an ein Sonnenblumenfeld gegangen, was gerade wunderschön blüht. Dort habe ich ein paar Fotos gemacht und hier sind die Resultate. Und man bemerke: Es sind wirklich alle Fotos mit meinem iPhone 6 geschossen worden!


BULLET JOURNAL | Productivity





Hallo ihr,
ich habe heute ein bisschen an meiner Monatsplanung gearbeitet und das auf Snapchat gepostet, das haben dann ganz schön viele gescreenshottet und mir geschrieben, ich solle das doch mal richtig zeigen, was ich denn da mache. Und voilà, ich habe direkt ein paar Fotos davon gemacht und werde euch das Ganze jetzt erklären.




Bullet Journal - Warum?

Ich habe ja schon seit mehreren Jahren diese Notizbücher, in die ich so ungefähr alles hineinschreibe und -male - Texte, Bilder, Letterings, Ideen, To-Do-Listen. Und irgendwie war es mir jetzt zu blöd, noch zusätzlich einen Kalender mitzuschleppen, deshalb dachte ich, ich nutze ab jetzt mein Notizbuch auch als Kalender. 

Was brauche ich dafür?

Normalerweise nutze ich immer das LEUCHTTURM1917 Notizbuch und zwar in der Lineatur 'dotted', da könnt ihr ja das nutzen, was euch am besten liegt. Momentan habe ich ein anderes Notizbuch, nämlich eines, was ich ganz zufällig in Venedig bei SCRIBA gefunden habe. Ihr könnt natürlich jedes Notizbuch nutzen, was ihr gut findet. Das LEUCHTTURM ist nur mein persönlicher Favorit. 
Zudem braucht ihr einen dünnen schwarzen Stift, ein paar Buntstifte, Dekoration, ach, eurer Kreativität ist da ja keine Grenzen gesetzt.

Mein Bullet Journal

Hier seht ihr meine Umsetzung, ich habe heute den kompletten Monat November vorbereitet und mehr oder weniger ausgestaltet.

Das hier ist meine Übersicht über den Monat November. Was steht wann an? Welche Klausuren schreibe ich? Das ist einfach eine total gute Übersicht über den gesamten Monat. Rechts noch ein paar To-Dos, die über den Monat zu erledigen sind.


Eine kleine Dekoration in der aktuellen 44. Woche des Jahres, natürlich passend zu Halloween


Meine absolute Lieblingsseite. Ein Overview über langfristige Ziele, To-Dos, Bücher, Ausgaben, Blogposts und Covers und mein Motto für den Monat. Inspiriert wurde ich dafür von elfenbeinmaedchen


Die Überschrift habe ich mit Wasserfarben und einem S-Fineliner gemacht.



Dann auf der letzten Doppelseite links ein 'time log', weil ich in merke, dass ich meine Zeit einfach nicht so gut nutze, wie ich das eigentlich könnte und deshalb verfolge ich meine Zeitnutzung hier ein bisschen. Rechts dann zum Einen eine Übersicht über mein Lernverhalten, also an welchen Tagen ich für welches Schulfach gelernt habe, das ist eine recht gute Motivation. Zum Anderen hier dann noch ein 'gratitude log' um täglich etwas zu finden, was mich glücklich gemacht hat oder wofür ich dankbar bin.



Das war's vorerst, ich bin sehr gespannt, wie sich das Ganze füllen und bewähren wird. Wenn euch das gefällt, schreibt mir doch kurz, dann weiß ich, dass ich euch sowas öfter zeigen kann.

Bis bald,
Daria :-)

TAG DER DEUTSCHEN ZWEIHEIT | Dresden



- EIN KOMMENTAR - 

Heute, am 03.10.2016, können wir den Tag der deutschen Einheit feiern. Doch heute, genau 26 Jahre nach der Wiedervereinigung, fühlt es sich alles andere als 'einheitlich' an. Aufgrund der jüngsten Vorkommnisse (Anschlag auf Moschee, Bombenattrappe, Brandstiftung auf Polizeiautos) war ich schon etwas skeptisch, als ich gehört habe, der Tag der deutschen Einheit solle dieses Jahr in Dresden, der Pegida- und Merkelhass-Hochburg, stattfinden, war dann aber doch recht gespannt, was dort wohl passieren würde; habe mich gefragt, wie die Dresdner den Tag inszenieren und zelebrieren würden. Immerhin ist dieser Tag ja etwas, was ganz Deutschland verbindet. Und dann kommt alles so:


Bundespräsident Joachim Gauck, Bundestagspräsident Norbert Lammert und Kanzlerin Angela Merkel werden in Dresden erwartet. Großer Auflauf am Neumarkt, Menschen mit Schildern in der Hand: "Merkel muss weg", fast ein normaler Pegida-Demonstrations-Montag. Nach bereits vorhergegangenen Ankündigungen, sind neben Pegida-Gründer Lutz Bachmann auch einige AfD-Mitglieder unter den Demonstranten am Rand der Sicherheitsbegrenzung. Laute Rufe, Pfiffe, Beleidigungen ertönen: "Merkel muss weg", "Volksverräter", ein dunkelhäutiger Gottesdienstbesucher wird mit "Abschieben"-Rufen bombardiert. Auch von links kommen Proteste. All das klingt nach einem schrecklichen Albtraum, ist aber das, was sich wirklich am 26. Tag der deutschen Einheit in Dresden zuzog. Paradox, oder?



















Seht euch einmal dieses Bild an. Wir befinden uns im ehemaligen Ostdeutschland, frühere DDR. Die Menschen auf diesem Bild, die Demonstranten, die hier am Tag der deutschen Einheit gegen unsere Regierung protestieren, haben alle die Wende miterlebt. Sie sind ehemalige Bürger der DDR. Hier ein sehr treffendes Zitat von Norbert Lammert während seiner Rede zur Einheitsfeier: 

"Diejenigen, die heute besonders laut pfeifen und schreien [...], die haben offenkundig das geringste Erinnerungsvermögen daran, in welcher Verfassung sich diese Stadt und dieses Land befunden haben, bevor die deutsche Einheit möglich wurde."

Die, die all die Unterdrückung, die mediale Kontrolle, Stasi, die Nichtexistenz von Selbstverständlichkeiten miterlebt haben, sind die, die jetzt die Freiheit bemängeln. Die, die mit Respekt behandelt werden wollen, gehört werden wollen, sind die, die heute am wenigsten Respekt zeigen. Merkel ist nicht schuld an der Unsicherheit, die wir in Deutschland haben. Es sind die, die ihre Politik bemängeln, die alles unsicher machen. Denn sie sind nicht in der Lage, dies sachlich zu tun, nein, sie müssen ins Extreme fallen. Komischerweise vor allem in Ostdeutschland. Ich fühle mich sechsundzwanzig Jahre in die Vergangenheit katapultiert, nur mit dem Unterschied, dass Dresden und der Rest des extremen Ostens sich am liebsten selbst einmauern würde.

Dann sind da noch die Leute, die Frau Merkel aufgrund ihrer "Flüchtlingspolitik" scheiße finden, ohne Rassisten sein zu wollen. Sie wollen nicht in die rechte Ecke gestellt werden, ABER diese ganzen Flüchtlinge sollen nicht hier sein. Das ist ja immer ziemlich lustig. Vor allem: Den Fremdenhass mit dem Tag der Deutschen Einheit zu vermischen ist nicht nur unangebracht, sondern vor allem auch höchst respektlos gegenüber ihrem heiligen deutschen Staate, den sie mit aller Macht vor dem Kulturmix schützen wollen. Hä? Somit versucht der rechte Deutsche das Land, sein Land zu spalten.

Ich erinnere mich an die vielen Gespräche mit meinen Eltern, wenn sie im Radio oder in der Zeitung Nachrichten aus dem Osten lasen und dann immer Kommentare abgelassen haben: „Sowas kann ja auch nur im Osten passieren“. Ich habe jedes Mal eingeworfen: „Hey, hört auf, Sachsen gehört genauso zu Deutschland wie Baden-Württemberg, wir sind nicht mehr im Jahre 1985, wir sind bereits im einundzwanzigsten Jahrhundert und es sind definitiv nicht alle Menschen aus dem ehemaligen Osten so.“ Ich bin niemand, der Menschen aus gewissen Regionen/Ländern/Religionen/etc pauschal beurteilt. Deshalb enttäuscht es mich gerade so wahnsinnig, dass genau diese Menschen, die früher für die Einheit demonstrierten, jetzt gegen Deutschland demonstrieren. Gegen den Frieden, gegen die Freiheit. Menschen, die früher die Parole „Wir sind das Volk“ gerufen haben, um sich mit dem Westen zu vereinen, jetzt „Wir sind das Volk“ rufen, um sich von diesen zu distanzieren.


Ihr seid nicht das Volk. Ihr seid nicht die, die wir an dem heutigen Tag am lautesten hören wollen. Ihr seid nicht die, die uns vertreten sollen. Ihr seid die, für die ich mich leider heute, an unserem sechsundzwanzigsten deutschen Nationalfeiertag, wahnsinnig schämen muss.

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WHAT TO DO IN AMSTERDAM | 24 Tipps


Hallo ihr da draußen,

Ich glaube ich habe schon ca. 100 Fragen zu Amsterdam bekommen und beantwortet und da die Nachfrage einfach so riesig ist, dachte ich, ich mache jetzt mal nen Blogpost dazu. Also wie die meisten von euch ja wissen, ist Amsterdam glaube ich (neben Berlin) meine Lieblingsstadt, weil sie einfach wirklich überall schön ist, es gibt keine Stelle, von der ich sagen kann, dass sie hässlich ist.
Also, falls ihr nicht schon plant, dorthin zu gehen, kann ich es euch nur empfehlen. Welche Dinge ihr dort unbedingt tun und sehen müsst, verrate ich euch jetzt.

GENERATION SOCIAL MEDIA - Warum wir öfter "offline" gehen sollten

Viel zu oft wünsche ich mir, ich könnte mir mal einen “offline day” nehmen. Mal das Handy ausgeschaltet lassen und meinen Laptop nicht anfassen und erst recht keine Whatsapp-Nachrichten checken. Aber das wirklich in die Tat umzusetzen erweist sich ja doch als schwierig. Ich muss erreichbar sein, falls irgendetwas passiert; erreichen können, falls ich mich mal wieder nicht auf Bus und Bahn verlassen kann oder irgendwelche Termine habe. Und schließlich erwarten ja die Follower, dass man was von sich sehen lässt. Aber es gibt so Vieles, was mich daran stresst, ständig erreichbar sein zu müssen. Immer mein Handy in vibrationshörbarer Nähe zu haben, kommentierbereit und selfiereif zu sein. Hab ich denn da auch noch irgendwo mein Privatleben? Das, in dem ich in Jogginghose und ungeschminkt auf dem Sofa sitzen kann und die Unaufgeräumtheit meines Lebens sein lassen kann? Um solche Dinge mache ich mir in letzter Zeit Gedanken. Denn letztlich gibt es trotz aller Vorteile auch viele Nachteile an unserem Online-Leben.


4 Tips For A Last Minute Mother's-Day-Gift

Hallo ihr Lieben,


in einer Woche ist wieder Muttertag und erstaunlicherweise habe ich das dieses Jahr nicht erst zwei Tage zuvor bemerkt und dann noch ein schnelles Improvisations-Geschenk hergezaubert, dieses Jahr habe ich von clixxie zum Glück ein wunderbares Fotobuch zugeschickt bekommen, was ich meinen Eltern zum Mutter- und Vatertag schenken werde. Da ich aber wirklich ein Profi im Schnell-Geschenke-Finden bin, dachte ich, ich zeige euch mal, was mir da immer so einfällt. Leute, die mich kennen, wissen auch, dass ich sehr gerne Geschenke selbst mache. Ich finde das einfach viel persönlicher und ich schätze die vielen Möglichkeiten, die einem das bietet total! Also, hier ein paar Vorschläge, die mir zum Muttertag in den Kopf fliegen:


Refugees Very Welcome! #2: Erläuterungen

Hallo ihr lieben Leser,


Zunächst möchte ich mich erst einmal bedanken - WOW! Vielen Dank für so viel Feedback und Zustimmung von eurer Seite! Das freut mich wirklich sehr. Jedoch gab es natürlich auch ein paar etwas andere Anmerkungen - Da jetzt schon eine große Welle an Beschwerden in Form von einigen unpassenden Kommentaren auf diversen Plattformen im Netz kam, dachte ich mir, ich muss euch das Ganze nochmal erklären. Den Sinn dahinter und das Ziel dieses 'Projekts' nahebringen. Denn bei den Kommentaren war jedes Mal klar und deutlich zu erkennen, dass das wohl bei diesen Personen nicht ankam. Ich habe mir hiermit bewusst sehr viel Zeit gelassen, denn die Wortwahl ist sehr entscheidend. Es fällt mir momentan wahnsinnig schwer, die Worte zu finden, die ich finden möchte. Ich habe lange überlegt, wie genau ich gewisse Dinge ausdrücken möchte, ich hoffe, dass es so ankommt, wie es soll.